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Hier ein Link zur Unwetterwarnung;
http://unwetterzentrale.de/uwz/gewitter.html
Gewitter
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Was ist ein Gewitter?
Ein Gewitter ist ein lokal begrenztes, mit elektrischen Entladungen (Blitz) in Cumulonimbus-Wolken oder zwischen Wolke und Erde einhergehendes Niederschlagsereignis. Sie entstehen durch rasches Aufsteigen feuchtwarmer Luft und ihrer raschen Abkühlung. Der Blitz führt zu einem Ladungsausgleich. Dabei erwärmt sich die Luft im Blitzkanal schlagartig. Die dadurch erzeugte Druck- oder Stoßwelle breitet sich mit Schallgeschwindigkeit (330 m/s) aus und ist als Donner hörbar. Gewitter kündigen sich meist an: Beispielsweise am frühen Morgen erscheinen Altocumulus-Castellanus-Wolken. Ihre türmchenförmigen Auswüchse ragen aus mittelhohen Haufenwolken in etwa 2000 m Höhe.
Was ist ein Blitz?
Blitze sind elektrische Entladungen die zwischen Gebieten unterschiedlicher Raumladungen in einer Wolke oder zwischen Wolken und der Erdoberfläche stattfinden. Schlägt ein Blitz in Leitungen außerhalb eines Gebäudes ein, kann über das Strom- oder Telefonnetz oder interne Netze im Gebäude eine Überspannung entstehen.
Blitzarten: Blitzentladungen zwischen Wolke und Erde werden unterschieden nach der Polarität der zur Erde transportierten Ladung und der Richtung des Blitzes. Man unterscheidet zwischen negativem Wolke-Erde-Blitz, positivem Wolke-Erde-Blitz, negativem Erde-Wolke-Blitz und positivem Erde-Wolke-Blitz.
Der Kugelblitz, etwas Besonderes?
Üblicherweise werden Kugelblitze im Zusammenhang mit einem Gewitter beobachtet. Kugelblitze werden als leuchtende Kugel wahrgenommen und sind in der Regel im Radius zwischen 5 - 30 cm groß. Sie bewegt sich relativ langsam in der Nähe des Erdbodens und löst sich ohne erkennbaren Grund auf. Berichten zufolge entladen sich derartige Kugeln auch mit einer Explosion und lautem Knall. Die Lebensdauer eines Kugelblitzes liegt zwischen einigen Sekunden und mehreren Minuten. Die beiden neuseeländischen Wissenschaftler John Abrahamson und James Dinniss von der University of Canterbury glauben, eine wissenschaftliche Erklärung für dieses Phänomen gefunden zu haben: Schlägt ein Blitz in den Erdboden ein, bilden sich aus einem Gemisch aus Kohlenstoff und Sand zahllose, nur wenige Millionstel Millimeter große siliziumhaltige Partikel. Diese Teilchen schließen sich zu langen, verzweigten Ketten zusammen und schweben als lockere Gebilde in der Luft. Der Sauerstoff der Luft führt dazu, dass diese Partikel anfangen zu brennen. Durch die Verbrennung nimmt die Temperatur des Kugelblitzes zu und die schwebende Kugel fängt an zu leuchten. Wird die Kugel zu heiß, schmelzen die Siliziumketten und verbrennen explosionsartig. Kugelblitze im Freien wären durch diese Vorgänge erklärbar. Die Erklärung für Kugelblitze ohne das gleichzeitige Auftreten von Gewittern bleibt jedoch offen. Ebenso ungeklärt ist die Frage, ob sich Kugelblitze in Räumen bilden können oder von „draußen nach drinnen wandern“. In der Regel entstehen durch Kugelblitze keine Schäden.
Wie entstehen Gewitter und Blitze?
Spannung und elektrisches Feld
Zwischen der Erdoberfläche und der Elektrosphäre bis in ca. 50 km Höhe, also in der Atmosphäre, existiert ein permanentes elektrisches Feld mit einer Potenzialdifferenz von etwa 300.000 V. Der Erdboden bildet dabei den negativen Pol. In diesem Feld fließt ein Ionenstrom mit einer Stärke von 1000 A. Weltweit gibt es täglich etwa 45.000 Blitze. Der größte Teil, etwa 90% der Blitze, zwischen Wolke und Erde werden in der Wolke initiiert und transportieren negative Ladung zur Erdoberfläche. Gewitter bauen also diesen Stromfluss ab.
Spannungsentladung durch Blitz
Das Spannungsfeld zwischen Wolke und Erde mit einigen hundert Millionen Volt entlädt sich beim Blitz durch einen schnellen Kurzschluss. Die Luft im Blitzkanal erhitzt sich dabei in Sekundenbruchteilen auf rund 30.000° C und dehnt sich explosionsartig aus. Diese Ausdehnung der Luft pflanzt sich in Form von Schallwellen fort und wird als lauter Donnerknall, oder in großer Entfernung als dumpfes Donnergrollen, wahrgenommen.
Das Licht des Blitzes verbreitet sich in der Luft mit 300.000 km/s. (Lichtgeschwindigkeit), die Schallwellen dagegen nur mit rund 300 m/s. Aus der Zeitdifferenz zwischen der visuellen Wahrnehmung des Lichtblitzes und des akustischen Donners kann somit die Distanz des Gewitters berechnet werden: Die Anzahl der Sekunden zwischen gesehenem Blitz und gehörtem Donner multipliziert man mit der Schallgeschwindigkeit (300 m/s). Damit erhält man die geschätzte Distanz zum Gewitterzentrum.
Blitze, die von der Erde in Richtung Wolke verlaufen, gehen meist von hohen Bauwerken oder Berggipfeln aus. Die Feldstärke ist in der Umgebung dieser Spitzen besonders hoch, so dass ein Leitblitz nach oben ausgelöst werden kann. Vielfältige Entladungen finden innerhalb der Wolke statt und werden durch das Aufleuchten ganzer Wolkenbereiche sichtbar. Ein Teil dieser Entladungen kann in einen Erdblitz übergehen.
Weiter lesen auf: http://www.weather-consult.com/Wettererscheinungen/Gewitter/
Für die Entstehung von Gewitter werden 3 Faktoren benötigt:
Zum weiter lesen

hier ein Link, alles wissenswerte über Gewitter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gewitter
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