Freundliche, ehrliche und ernste Worte
können glücklich machen und
zu sich selbst ehrlich sein
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Hast du Menschen die dich anhören, die dir ein gutes Wort schenken: dann nenne es Glück! HANNA MARIA DRACK
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Worte sollen Dich erreichen, die Dich erfreuen und Dir den Tag verschönern.
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Welch schöne Worte
Was ist Glück ?

Als Erfüllung menschlichen Wünschens und Strebens ist Glück ein sehr vielschichtiger Begriff, der Empfindungen vom momentanen Glücksgefühl bis zu anhaltender Glückseligkeit einschließt, aber auch als ein äußeres Geschehen begegnen kann, z. B. als glücklicher Zufall oder als eine zu Lebensglück verhelfende Schicksalswende.
Das Streben nach Glück hat als originäres individuelles Freiheitsrecht (Pursuit of Happiness) Eingang gefunden in das Gründungsdokument der ersten neuzeitlichen Demokratie, in die
Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Die Förderung individuellen menschlichen Glücksstrebens ist heute Gegenstand von Forschung und Beratung unter neurobiologischen, medizinischen, soziologischen, philosophischen und psychotherapeutischen Gesichtspunkten.
Das Wort „Glück“ kommt vom mittelniederdeutschen „gelucke“ (ab 12. Jahrhundert) bzw. dem mittelhochdeutschen „gelücke“. Es bedeutete „Art, wie etwas endet“, „Art, wie etwas gut ausgeht“. Glück war demnach der günstige Ausgang eines Ereignisses. Voraussetzung für den „Beglückten“ waren weder ein bestimmtes
Talent noch auch nur eigenes Zutun. Dagegen behauptet der Volksmund eine mindestens anteilige Verantwortung des Einzelnen für die Erlangung von Lebensglück in dem Ausspruch: „Jeder ist seines Glückes Schmied“. Die Fähigkeit zum Glücklichsein hängt in diesem Sinne außer von äußeren Umständen auch von individuellen Einstellungen und von der Selbstbejahung in einer gegebenen Situation ab.


Was ist Glück?
Wer ist nicht auf der Suche danach - dem echten, wahren Glück? Hans Förstl, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Klinikum rechts der Isar der TU München, erklärt, warum manche Menschen glücklicher sind als andere.
Förstl:
Ein Zustand des geistigen und körperlichen Wohlbefindens, der aus der momentanen Situation, einer Hoffnung oder einer guten Idee entstehen kann. Das sind die Momente, in denen im Gehirn die für Glück zuständigen Systeme anspringen.
Gibt es Menschen, die mehr Glück haben als andere?
Ja. Das sind meistens Menschen, die eher bescheidene Lebensansprüche haben und deren Selbstwert nicht allein von der fortwährenden Bestätigung durch andere abhängt, die innere Werte haben und ihre eigenen Vorgaben gut erfüllen können.
Kann man auch anders glücklich werden?
Ja. Menschen, die von einer Idee überzeugt sind und auch die Chance haben, dieser Idee nachzugehen, sind glücklich. Menschen, die eine gewisse Autonomie genießen und nicht vorwiegend fremdbestimmt sind.
Braucht man zum Glück andere Menschen?
Ja. Allein wird man nicht glücklich. Einsiedler in Tibet oder andernorts sind nie richtig allein: Sie sind in engem Kontakt mit höheren Wesen, befinden sich also in ganz intensiven Zweierbeziehungen. Für die meisten von uns ist es aber wichtig, in eine Gruppe eingebunden zu sein, dort etwas zu geben und dafür etwas zu bekommen - ein als gerecht empfundener sozialer Austausch also. Wenn diese Bilanz stimmt, dann ist man physiologisch glücklich. Ganz ohne künstliche Hilfen wie Drogen.
