Negatives Denken
macht krank und ist absolut nicht gesund
Seelisches Wohlbefinden
Das seelische Wohlbefinden von pessimistischen Menschen ist überwiegend schlecht. Da sie stets mit dem Schlimmsten rechnen und immer ein Haar in der Suppe finden, sind ihre Gefühle meist im Keller. Sie fühlen sich häufig niedergeschlagen bis hin zu depressiv und leiden unter Ängsten. Sie fühlen sich anderen Menschen und den Umständen hilflos ausgeliefert, weil sie glauben, keinen Einfluß auf ihre Gefühle und ihr Leben zu haben.
Körperliches Befinden
Da das seelische und körperliche Befinden eng miteinander verknüpft sind, ist die körperliche Verfassung von Pessimisten eher schlecht. Sie sind häufig krank und befinden sich ingesamt in schlechter körperlicher Verfassung, da sie durch ihre negative Denkweise ihre Abwehrkräfte schwächen und so für Krankheiten anfällig sind. Untersuchungen zeigen, daß Hoffnungslosigkeit das Immunsystem schwächt und daß Pessimisten doppelt so häufig unter Infektionskrankheiten leiden wie Optimisten.
Berufliche und finanzielle Nachteile
Beruflich und finanziell sind Pessimisten meist nicht sehr erfolgreich. Da sie überall Probleme wittern und selbst bei günstigen Bedingungen mit einem schlechten Ausgang rechnen, lassen sie nicht nur viele Chancen ungenutzt vorbeiziehen, sie ziehen das Unglück gleichsam an. Sie haben viel weniger Chancen als Optimisten, wenn sie sich um eine Stelle bewerben. Als Mitarbeiter sind sie wenig beliebt, da sie sehr destruktiv sind und wenig Eigeninitiative entwickeln. Da sie sich selbst wenig zutrauen und kein Vertrauen in ihre Fähigkeiten haben, drücken sie sich vor Verantwortung und bleiben eher passiv. Auch wenn sie sehr begabt und fähig sind, können sie aufgrund ihrer pessimistischen Denkweise ihre Fähigkeiten nicht entfalten und scheitern deshalb häufig. Sie lassen sich von Fehlschlägen und Mißerfolgen sehr schnell entmutigen und werfen die Flinte ins Korn.
Geistige Fähigkeiten
Pessimistische Menschen können sich schlecht auf eine Aufgabe konzentrieren, da sie viel zu sehr damit beschäftigt sind, sich auszumalen, was alles schiefgehen kann. Sie haben Probleme, sich etwas zu merken, und sind wenig kreativ.
Zwischenmenschliche Beziehungen
Da sich pessimistische Menschen eher hilflos und anderen Menschen ausgeliefert fühlen, betrachten sie ihre Mitmenschen als Feinde. Sie sind mißtrauisch und immer darauf gefaßt, daß andere sie hereinlegen oder hintergehen wollen. Oder aber sie haben Angst vor anderen Menschen, weil sie sich nicht getrauen, sich durchzusetzen oder "nein" zu sagen. In Gegenwart anderer malen sie den Teufel an die Wand oder sprechen über ihr eigenes Unglück oder das der anderen. Sie beklagen sich bei anderen über die Ungerechtigkeit der Welt und sind verbittert, daß es das Schicksal so schlecht mit ihnen meint. Dadurch sind sie bei anderen wenig beliebt.
Fragen zum Nachdenken und Nachdenklich-Machen
Ist ein Mensch, der an Krebs erkrankt ist, zu optimistisch, wenn er an seine Heilung glaubt, und ist ein Pessimist in dieser Situation tatsächlich der Realist, wenn er glaubt, keine Überlebenschance zu haben?
Ist ein gelähmter Mensch, der nach Lourdes fährt, zu optimistisch, wenn er glaubt, wieder gehen zu können?
Ist ein AIDS-Forscher zu optimistisch, wenn er glaubt, ein Mittel gegen AIDS finden zu können?
Ist ein Erfinder zu optimistisch, wenn er glaubt, mit Hilfe der Solarenergie oder einer anderen alternativen Energie die Atomenergie ersetzen zu können?
Ist ein Sportler zu optimistisch, wenn er glaubt, einen neuen Weltrekord aufstellen zu können?
Ist ein Mensch zu optimistisch, wenn er glaubt, ein versunkenes Schiff mit wertvollen Schätzen finden zu können?
Diese Fragen lassen sich heute weder mit "ja" noch "nein" beantworten. Die Zukunft, die Geschichte werden zeigen, ob beispielsweise der Optimismus der AIDS-Forscher berechtigt oder falsch war, ob ein Hochspringer einen neuen Weltrekord aufstellen wird, usw.
Andererseits ist die Geschichte voll von Menschen, die positive Visionen hatten und diese durch ihren unerschütterlichen Optimismus Wirklichkeit werden ließen. So etwa die Gebrüder Wright, die glaubten, sich mit einem "Flugzeug" wie ein Vogel in die Lüfte erheben zu können. Graham Bell, der glaubte, Menschen könnten sich am "Telefon" über hunderte von Kilometern miteinander unterhalten.
Die Geschichte ist voller Menschen wie die Brüder Wright und Bell. Diese sind der Beweis, daß Menschen, die eine positive Vision oder einen Traum haben, die Fähigkeit besitzen, das "Unmögliche" möglich zu machen.
Es lohnt sich also, positiv zu denken.
Ohne Hoffnung gibt es kein Morgen,
keine Zukunft.